Als wir am nächsten Morgen aufwachten, lag unser Schiff noch immer angedockt am Pier. Um halb 11 morgens kam dann ein weiteres Update. Es stand fest, dass wir nicht mit dem Schiff nach Hause fahren würden. Das Schiff schien so sehr beschädigt zu sein, dass alle Passagiere ausgeflogen werden mussten, und das bereits einen Tag vor der geplanten Ankunft in Florida. Dafür erhielten wir allerdings einen weiteren Tag auf St. Maarten, was sehr schön war, denn wir hatten bei weitem noch nicht alles gesehen am Vortag. Laras Eltern mieteten also wieder einen Jeep und wir fuhren abermals über die Insel, diesmal allerdings zu dem Teil, den wir noch nicht gesehen hatten. Shopping stand natürlich auch ganz oben auf der Liste. Wir entdeckten eine richtig tolle Stelle am Meer, in der man zu Fuß bis auf eine kleine Insel laufen konnte. Richtig cool! Für diesen geschenkten Tag waren wir vor allem im Nachhinein sehr dankbar! Nicht zu toppen von einem Tag auf See ;) und ein Erinnerungsstück habe ich auch erworben: ein regenbogenfarbenes Pareo-Tuch!
Bis zum späten Abend wussten wir nicht, wann wir nach Hause fliegen würden. Am nächsten Tag oder vielleicht doch erst am Tag darauf? Wir hatten noch so rein gar keine Lust zu gehen! Wir beschlossen also, diesen Abend noch so richtig zu genießen. Piano-Bar war angesagt, die Stimmung dort war super und wir trotzten allen negativen Berichterstattungen (natürlich war unsere Misere in den Nachrichten gelandet und mit maßlosen Übertreibungen geschmückt). Schließlich kamen unsere Daten für den Abflug doch noch: um 1 Uhr nachts mit der Meldung, dass wir um halb 8 am Ausgang parat stehen müssen. Wir waren natürlich nicht sehr begeistert, vor allem da wir noch im Casino saßen und das Geld verspielten, das wir zuvor im Whirlpool gefunden hatten. Um halb 2 etwa stand dann Laras Mama im Bademantel vor uns und klärte uns auf, sie war von den Angestellten aus dem Bett klopft worden. Also wurde noch bis etwa 3 Uhr nachts gepackt. Egal, es war trotzdem schön!
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